Marco Birkenmaier in der Spitze etabliert

Marco Birkenmaier Degen-Nachwuchstalent der Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen hat sich endgültig in der Spitze der U20-Junioren in Deutschland etabliert. Kommendes Wochenende fechtet er erstmals beim Mannschaftsweltcup im Team des Deutschen Fechterbundes.

Mehrere Turniere bestritt der 18-jährige Schüler des Gymnasiums der Claude-Dornier-Schule in diesem Jahr schon für die Deutsche- und Weltrangliste der U20-Degenfechter. Bei den nur für die deutsche Rangliste relevanten, trotzdem international besetzten Turnieren in Bad Segeberg, Osnabrück und Offenbach belegte Marco die Ränge acht, fünzehn und sieben. Während diesen Wettkämpfen fiel die hohe Leistungsdichte auf, konnte sich doch kein Fechter bei allen Turnieren im Vorderfeld behaupten. Marco war bei diesen Turnieren mit 22 Ranglistenpunkten nach Louis Bongard (TSV Bayer Leverkusen, 24 Punkte) der erfolgreichste Punktesammler.

Zudem standen für Marco Starts bei den Junioren-Weltcupturnieren in Riga und Luxemburg auf dem Programm.

Beim Weltcup in Riga, seinem ersten Turnier dieser Kategorie konnte Marco in der Vorrunde drei Siege gegen Fechter aus Schweden, Japan und Belgien, bei Niederlagen gegen Sportlern aus Ungarn, Kasachstan und Frankreich verbuchen. Im folgenden K.O.-System schlug er dann erst einen Weissrussen und dann einen Finnen bevor er denkbar knapp mit 14:15 gegen den Italiener Giacomo Paolini verlor. Marco belegte schließlich den 56. Platz unter 239 Teilnehmern und sammelte seine ersten Weltcup-Punkte.

Beim traditionellen Junioren-Weltcup in Luxemburg gelangen dem Nachwuchstalent dann schon vier Siege in der Vorrunde gegen Fechter aus Australien, Singapur, Luxemburg und Venezuela, bei zwei Niederlagen gegen einen Russen und einen Finnen. Nach einem Freilos im 256er-K.O. traf Marco dann ausgerechnet auf seinen Trainingspartner, den für den Heidenheimer SB startenden Konstanzer Juilan Seyd. Wie fast immer behielt er auch diesmal mit 15:7 die Oberhand, musste dann aber in der Runde der letzten 64 eine Niederlage gegen den Franzosen Andric Pianfetti hinnehmen. In der Endabrechnung des 191 Teilnehmer starken Turniers belegte Marco Birkenmaier den 43. Platz.

Marco ist nun in der Deutschen Rangliste auf Platz 4 geführt und damit beim kommendes Wochenende in Heraklion stattfindenden Weltcupturnier zum ersten Mal neben dem Einzelwettbewerb am Samstag auch für den am Sonntag stattfindenden Mannschaftsweltcup ins deutsche Team nominiert.

Dr. Matthias Herter

Mammutturnier gemeistert

Das 39. Zeppelindegenturnier in Friedrichshafen war in diesem Jahr ein wahres Mammutturnier. 307 U17-Degenfechterinnen und-fechter kreuzten ihre Klingen in drei Sporthallen. Bei den Jungs am Samstag gewann Maximilian Kämereit (TSV Bayer Leverkusen), bei den Mädchen am Sonntag ging Elena Kirschner (FZ Solingen) als Siegerin von der Fechtbahn.

Zum ersten Mal in der langen Tradition des internationalen Zeppelinturniers durfte die Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen gleich zwei nationale Ranglistenturniere an einem Tag ausrichten. Leider war bei den jungen Damen keine Fechterin des VfB am Start. Bei den Jungs stellten sich Cornelius Kuhlmann und Mattis Siegel den Konkurrenten aus ganz Deutschland und acht weiteren Nationen.

Cornelius tat sein Bestes in der Vorrunde, in der seine Gegner allesamt älter und größer waren als er. Ist er mit seinen 13 Jahren doch eigentlich noch eine Altersklasse tiefer beheimatet. Cornelius überraschte Gegner und eigene Betreuer mit couragierten Aktionen und schönen Treffern. Allein ein Sieg wollte ihm nicht gelingen, so dass er die Zwischenrunde nicht erreichte und damit den 168. Endrang im 181 Fechter starken Feld belegte.

Mattis Siegl gelang nicht nur der Aufstieg in die Zwischenrunde. Durch tolle Gefechtsführung schaffte er gar den Aufstieg in die folgenden K.O.-Runden. Leider musste Mattis sich hier mit Tassilo Ixkes (Frankfurter TV) messen. Trotz lange ausgeglichenem Kampf konnte sich der häfler Nachwuchsfechter am Ende nicht durchsetzen und verlor mit 9:15. Das selbst gesetzte Mindestziel der Zwischenrunde gelang zwar, die Wunschplatzierung eines zweistelligen Ranges misslang mit dem 104. Platz jedoch denkbar knapp. Bei den jungen Männern gewann Maximilian Kämereit im Finale gegen Max Weise (TSG Reutlingen) und holte sich neben Ehre und Pokal auch noch 16 Punkte, die ihn auf den dritten Platz der deutschen Rangliste katapultierten

Bei den Mädchen zeigte sich recht früh im Turnier, dass hier die Leistungsfähigkeit Feld recht ausgeglichen ist. Am Ende gewann Elena Kirschner das Turnier, in dem sie lediglich in der Vorrunde eine Niederlage hinnehmen musste. Die junge Solingerin gewann das Finale gegen Kathrin Meissner (FC Kassel) klar mit 15:8 und übernahm damit die Führung in der deutschen U17-Rangliste.

Das nächste internationale Zeppelinturnier, die dann 40. Auflage findet erst im Spätherbst 2019 statt, da im nächsten Jahr in Bonn um diese Punkte gefochten wird. Das Team der Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen um Abteilungsleiter Thomas Heilmann und Sportwartin Britta Amann kann sich aber nur kurz ausruhen, stehen doch im Frühjahr die internationalen Bodenseemeisterschaften an, bei denen auch mit rund 100 Teilnehmern zu rechnen ist.

Dr. Matthias Herter

Mammutfechtturnier in Friedrichshafen

Eine Herkulesaufgabe steht für die Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen vor der Tür. Über 350 Nachwuchsfdegenfechterinnen und –fechter treffen sich am Wochenende Friedrichshafen in den drei Sporthallen der Nordstadt.

38 Jahre lang waren es die Fechtfans in Friedrichshafen gewohnt, dass das internationale Zeppelinturnier der U17-Degenfechter, ein nationales Ranglistenturnier der höchsten Kategorie im Frühjahr stattfindet. Oft wurden dann die Startplätze für die Kadettenweltmeisterschaften, die an Ostern stattfinden am See vergeben.

Das immer schlechter werdende Abschneiden der deutschen Fechter bei großen Wettkämpfen ließ den Deutschen Fechterbund in Aktionismus verfallen, so dass unter anderem der Turnierkalender komplett umgekrempelt wurde. Dabei traf es auch das häfler Zeppelinturnier, das als organisatorisches Vorbild in Fachkreisen galt. Nur noch alle zwei Jahre im Wechsel mit Bonn wird in der Bodenseesporthalle, der alten Festhalle und in den Turnhallen der Pestalozzihalle um Ranglistenpunkte gekämpft. Aber seit diesem Jahr dürfen nun auch die jungen Damen mit dem Degen hier antreten.

22 Fechtbahnen in internationalem Standard baut das Team der Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen um Abteilungsleiter Thomas Heilmann in drei Sporthallen auf. Gemeldet haben neben den deutschen Fechtern auch Teams aus Belgien, Slowenien und Österreich. Ganz kurzfristig meldete auch noch ein russischer Nachwuchsfechter, der extra für das Zeppelinturnier aus Moskau anreist. Zudem sind einzelne Fechter und Fechterinnen aus Frankreich, Sri Lanka, der Schweiz, der Ukraine, Ungarn, Italien, Finnland, Brasilien und Rumänien am Start. Diese aber alle für ihre deutschen Vereine.

Leider ist die Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen in dieser Altersklasse zur Zeit nur wenig besetzt, so dass nur bei den Jungs mit Cornelius Kuhlmann und Mattis Siegl zwei Nachwuchsfechter die lokale Fahne hochhalten. Für beide ist es das Ziel die Vorrunde zu überstehen und im fast 200-köpfigen Feld einen zweistelligen Rang zu erreichen.

Die deutschen Spitzenfechter der U17 Paul Veltrup (FC Krefeld) und Anton Koval (FC Leipzig)  haben sich in der Rangliste schon etwas abgesetzt. Dahinter haben aber acht weiter Nachwuchstalente Ambitionen um sich für die Europa- und Weltmeisterschaften zu qualifizieren. Bei den jungen Damen ist noch keine Dominatorin zu erkennen. Hier sind acht Fechterinnen, die allesamt in Friedrichshafen antreten werden auf fast gleichem Niveau, so dass ein spannender Wettkampf erwartet werden kann.

Das 39. Zeppelinturnier beginnt am Samstagmorgen um 09.00 Uhr. Mit den Finals der Jungs ist gegen 17.00 Uhr zu rechnen. Am Sonntag beginnen die Mädchen auch um 09.00 Uhr, da hier das Starterfeld aber etwas kleiner ist rechnet die Sportwartin der Fechter des VfB Britta Amann mit dem Finale bereits um ca. 15.00 Uhr. Der Eintritt zu dieser großartigen Sportveranstaltung ist frei.

Dr. Matthias Herter

Marco Birkenmaier auf dem Weg zum Weltcup

Marco Birkenmaier von der Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen startete gut in die Saison der U20-Degenfechter. Beim nationalen Ranglistenturnier in Bad Segeberg belegte er den siebten Rang.

Beim ersten Turnier des Jahres gilt es die Ranglistenposition des Vorjahres zu festigen oder gar zu verbessern um die Startplätze für die folgenden Weltcupturniere zu sichern.

Marco Birkenmaier startete dann auch wie die Feuerwehr ins Turnier. Er konnte all seine sechs Gefechte klar gewinnen und war nach der Vorrunde auf Platz 4 der Setzliste zu finden. Doch in der Zwischenrunde war etwas der Wurm drin. Marco konnte sich selbst im Nachhinein nicht erklären, wie es dazu kam, dass er nun 4 von sechs Gefechten verlor. Drei davon nur mit dem letzten Treffer. Immerhin gelangen ihm 2 Siege, so dass der Häfler Nachwuchsfechter für das folgende K.O. auf Position 27. Der Setzliste zurückfiel.

Immerhin hatte er in der ersten Runde ein Freilos, was ihm und seinem Trainer und Vater Gerhard Birkenmaier die Chance gab wieder Konzentration und Kampfeswille aufzubauen. Nach einem 15:10 Sieg gegen Tassilo Ixkes (Frankfurter TV) gelang es Marco in der Runde der letzten 32 den an sechs gesetzten Fabio Murru vom OFC Bonn mit 15:12 zu schlagen und dann mit einem 15:10-Sieg über seinen Trainingspartner, den für den Heidenheimer SB startenden Konstanzer Julian Seyd in die Runde der letzten Acht einzuziehen.

Im Gefecht gegen Rene Jordan (TSV Bayer Leverkusen) konnte Marco erst noch gut mithalten, erlitt dann aber einen Krampf in seiner Waffenhand, der ihn im weiteren Gefechtsverlauf so stark behinderte, dass Marco mit 10:15 verlor. Das Turnier gewann Jordans Vereinskollege Louis Bongard, der damit die Führung in der Deutschen U20 Rangliste übernahm. Marco belegt hier den siebten Rang. Da der vor ihm platzierte Reutlinger Max Weise nicht für den Weltcup gemeldet hat geht Marco als deutsche Nummer 6, und damit als offizieller Nationalfechter in das Turnier an diesem Wochenende in Riga/Lettland. Dort sind natürlich viele Punkte für die Nominierung zur WM im kommenden Jahr zu holen.

Dr. Matthias Herter

Achter Platz bei Deutscher Meisterschaft

Ein erneut herausragendes Ergebnis sicherte sich Marco Birkenmaier von der Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen bei den Deutschen Meisterschaften der U20-Degenfechter. Er belegte den achten Platz und stieg somit in den C-Kader auf. Noemi Heilmann konnte den 69. Platz unter 98 Teilnehmerinnen erobern.

Auf dem Bild die Finalisten, ganz rechts vorne Marco Birkenmaier Weiterlesen

VfB-Fechter wieder vorne dabei

Bei zwei Turnieren waren die Sportler der Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen am Start. Noemi Heilmann, Marco Birkenmaier und Daniel Preiss belegten gute Plätze bei den Württembergischen Juniorenmeisterschaften.

Bei den U17-Landesmeisterschaften trat Daniel Preiss für die Farben des VfB Friedrichshafen auf die Planche. In der Vorrunde gelangen ihm beachtliche vier Siege bei nur zwei Niederlagen, so dass der junge Fechter, der gerade in letzter Zeit mit guten Leistungen auf sich aufmerksam macht für das folgende K.O. System auf den 19. Setzrang platziert wurde. Bedingt durch ein Freilos in der 64er_runde verlor Daniel etwas den Rhythmus und musste sich in der 32er-Runde Max weise (TSG Reutlingen) etwas unglücklich mit 9:15 geschlagen geben. Dadurch belegte Daniel den 19. Endrang von 49 teilnehmern. Er ist mit der Mannschaft, einer Startgemeinschaft mit den Fechtern aus Schwenningen für die Deutschen Meisterschaften in Waldkirch qualifiziert.

Noemi Heilmann gelang bei den U20-Damen ein super Start ins Turnier. Sie gewann all ihre Vorrundengefechte, darunter auch gegen die deutsche Ranglisten-Elfte Johanna Tisch vom Heidenheimer SB und führte somit das Starterfeld als Beste in die folgenden K.O.-Gefechte. Leider unterlief ihr dort das gleiche Missgeschick wie zuvor ihrem Vereinskameraden Daniel. Sie agierte etwas ungeschickt und konnte sich auf den Fechtstil ihrer Gegnerin Anja Händler (TSF Ditzingen nicht einstellen, was zu einer 14:15-Niederlage führte. Noemi belegte damit den neunten Schlussrang.

Anders erging es Marco Birkenmaier. Er erwischte einen holprigen Start ins Turnier. Noch geschwächt von einer Grippe gelangen ihm in der Vorrunde nur drei Siege aus sechs Gefechten, so dass sich der frisch gebackene Nachwuchssportler der Stadt Friedrichshafen auf einem für ihn ungewohnten zehnten Setzrang wiederfand. In den folgenden K.O.-Gefechten drehte Marco dann aber auf. Einem Sieg gegen Niklas Deißler folgte ein Erfolg gegen den auf Platz 2 gesetzten Chritian Mezes (beide Heidenheimer SB). Im Halbfinale wartete dann Vorjahressieger Tobias Weckerle (SV Böblingen) In einem knappen Gefecht konnte Marco mit 15:14 die Oberhand behalten und zog ins Finale gegen seinen Dauerrivalen und Trainingspartner Julian Seyd ein. Leider unterlag Marco diesmal recht klar mit 7:15 und belegte damit den zweiten Platz bei den U20-Landesmeisterschaften.

Dr. Matthias Herter

VfB-Fechtdamen dominieren beim Regio-Cup

8 Fechterinnen und Fechter der Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen nahmen am Regio-Cup-Turnier in Reutlingen teil. Noemi Heilmann siegte mit dem Degen, Britta Amann konnte Säbelkonkurrenz für sich entscheiden, mit dem Florett wurde sie Zweite. Bei den Herren reichte es nicht zu Platzierungen ganz vorne.

Im Degenwettbewerb der Damen traten Jasmin Birkenmaier und Noemi Heilmann für den VfB Friedrichshafen auf die Fechtbahn. In der Vor- und Setzrunde konnte Noemi nur einen Sieg feiern, Jasmin gelang gar nur ein Erfolg, was für die beiden die Setzplätze neun und elf für das folgende K.O.-System bedeutete. Jasmin, die erst seit etwas mehr als einem Jahr fechtet, unterlag in der ersten Runde Silek Hargina (FS Pforzheim) und im folgenden Hoffnungslaufgefecht Nicole Dröden (SG Weinstadt). Jasmin Birkenmaier belegte damit den elften Schlussrang.

Noemi war etwas angefressen von ihrer Vorrundenleistung und ging deshalb mit etwas Wut im Bauch in die Ausscheidungsgefechte. Im ersten Vergleich schlug sie Vera Öttinger, die deutsche Friesenmehrkampfmeisterin klar mit 15:10, bevor Noemi im Achtelfinale auf die Topgesetzte Melanie Lippert (TG Schwenningen) traf. Hier entwickelte sich ein tolles Gefecht zweier offensiv fechtenden Kontrahentinnen, bei dem Noemi sich haarscharf mit 15:14 durchsetzte.

Im Viertelfinale kam es dann zu einer fechttypischen Kuriosität. Lippert hatte sich über den Hoffnungslauf durchgesetzt und kam als Beste der Verliererrunde in die Runde der letzten acht und damit mussten Noemi Heilmann und die Schwenningerin erneut gegeneinander fechten. Diesmal war Noemi das Selbstbewusstsein des vorigen Sieges anzumerken. Die 17-jährige übernahm das Heft und gewann ungefährdet mit 15:12. Im Halbfinale konnte Noemi Ivana Zeba vom KV Laupheim klar mit 12:8 besiegen und so traf sie im Finalgefecht auf Saskia Knupfer (TSV Pliezhausen). In einem spannenden Gefecht mit wechselnden Führungen gewann Noemi schließlich mit 15:13 und sicherte sich damit ihren umjubelten ersten überregionalen Turniersieg.

Britta Amann kam als Außenseiterin mit dem Florett nach Reutlingen. Trotzdem konnte sie sowohl in Vor- als auch Zwischenrunde nur Siege verbuchen und wurde als Nummer 1 ins K.O. gesetzt. Auch hier marschierte die Sportwartin der Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen unbeirrt mit hohen Siegen bis ins Finale, wo ihr Ronja Habermann vom VfL Kirchheim gegenüberstand. In einem ausgeglichenen Gefecht hatte Britta zum Teil etwas Pech und die Gegnerin hin und wieder das nötige Quäntchen Glück, so dass Britta Amann das Finale mit 9:11 verlor und den zweiten Platz belegte.

Im Säbelwettbewerb der Damen konnte sie noch mehr glänzen. In Vor- und Zwischenrunde erneut unbesiegt traf sie im Finale erneut auf Ronja Habermann. Hier ließ die Häflerin von Anfang an keine Zweifel über den Sieg aufkommen, siegte verdient mit 15:4 Treffern und sicherte sich damit den Siegerpokal.

Im Säbelwettbewerb der Herren hatte Peter Brem etwas Pech. Er traf gleich in der ersten K.O.-Runde auf Oliver Lechner (SV Esslingen) und verlor deutlich mit 4:15, während Lechner weiterhin souverän gewann und schließlich den Turniersieg mit nach Hause nahm. Peter Brem belegte den siebten Schlussrang.

Den am stärksten besetzten Wettbewerb mit 46 Startern aus 7 Nationen suchten sich Severin Arbes, Gerhard Birkenmaier, Fabian Kaszub und Daniel Preiss zur Teilnahme aus. In der Vorrunde lief es für die vier Musketiere vom Bodensee noch ganz gut. Gerhard Birkenmaier gewann all seine fünf Gefechte, Fabian Kaszub siegte in vier von fünf Gefechten, Severin Arbes nahm drei Siege mit und der erst siebzehnjährige Daniel Preiss gewann zwei seiner fünf Vergleiche. Alle erhielten durch ihre Resultate Freilose in der ersten K.O.-Runde.

Arbes, Kaszub und Preiss verloren dann im 32er-Tableau und mussten in den Hoffnungslauf: Für Severin Arbes und Fabian Kaszub war auch hier nach einem Gefecht Schluss, während Daniel Preiss noch eine Runde gegen Bernd Rolser (KV Laupheim) gewann. Im zweiten Durchgang war aber auch für ihn gegen Julien Gerhart (FG Schaffhausen) Schluss.

Gerhard Birkenmaier besiegte im ersten K.O. Matthias Kurz (VfL Kirchheim) mit 15:4 und im zweiten Durchgang Frederik Smidt (MTG Wangen) bevor er gegen den Italiener Roberto Capriuolo mit 12:15 verlor. Im Hoffnungslauf besiegte er dann Sebastian Romer (SV Esslingen) mit 6:3 was ihm eine Platz im 8er Finale bescherte. Die dortige Niederlage gegen Johannes Wiesemann (Darmstädter FC) besiegelte aber auch sein Turnieraus. Wiesemann gewann schließlich den Regio-Cup durch ein 115:10 im Finale gegen den Schweizer Julien Gerhart. Gerhard Birkenmaier belegte den respektablen fünfetn Platz, Daniel Preiss wurde 23., Fabian Kaszub 25. Und Severin Arbes 26.

Dr. Matthias Herter