VfB Fechtsenioren gewinnen Titel

Britta Amann und Rudolf Künstler von der Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen nahmen erfolgreich an den offenen nordbadischen Meisterschaften der Fechtsenioren in Pforzheim teil. Rudolf Künstler sicherte sich zwei Titel, Britta Amann gewann einen Wettbewerb. Weiterlesen

Erfolge für die jüngsten Degenfechter

Dario Knör eroberte einen sensationellen zweiten Platz bei den Landesmeisterschaften der U12 Degenfechter

Dario Knör, Nico Miller und Alexander Neumeister von der Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen nahmen am Samstag bei den Landesmeisterschaften Baden-Nord-Württemberg teil. Während Dario und Alexander zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen waren, sollte Nico bei seinen ersten Landesmeisterschaften Turnierluft schnuppern.

In der Vorrunde der U11 lief es für Alexander, der zwar für den TSV Tettnang startet, aber regelmäßig beim VfB Friedrichshafen trainiert nicht optimal. Er erfocht einen Sieg bei drei Niederlagen und wurde dadurch nur auf Rang zehn für das folgende K.O. gesetzt. Nach einem Sieg gegen Jonas Bauer (FC Mosbach) musste er eine Niederlage gegen Johannes Köpf (Heidenheimer SB) einstecken. Durch einen erneuten Sieg im Hoffnungslauf gelangte Alexander dann aber doch noch in die Finalrunde, wo er etwas unglücklich gegen den an eins gesetzten Frederik Zimmermann (HSB) mi 8:10 verlor. Alexander Neumeister belegte damit den achten Endrang. Es gewann Louis Noe vom FC Tauberbischofsheim.

Im U12-Wettkampf nahmen Dario und Nico das Feld in die Zange. Dario konnte all seine fünf Gefechte klar gewinnen, während Nico der Turniererfahrung und seiner Nervosität Tribut zollen musste und leider nur Niederlagen einsteckte, obwohl er laut seinem Trainer Jan Zechel engagiert, mutig und technisch sauber zu Werke ging. Nico verlor sein erstes K.O.-Gefecht mit 8:10 gegen Lukas Weber (FC Hardheim-Höpfingen) und auch das Hoffnungslaufgefecht gegen den vierten der Württembergischen Rangliste Johannes Schenkengel ging mit 2:10 verloren, so dass der 23. Endrang zu Buche stand.

Dario Knör hatte als erster der Setzliste ein Freilos, in der ersten Runde, was nicht von Vorteil war, da er in das nächste Gefecht kalt reinging und knapp mit 9:10 gegen einenen Fechter des Heidelberger FC verlor und damit durch die Tretmühle des Hoffnungslaufes musste. Mit Siegen gegen Florian Hey (TSF Ditzingen) und Enrique Schmid (TG Schwenningen) kam er wieder in den Hauptlauf, wo er zuerst gegen Lukas Weber gewann. Das folgende Gefecht gegen den derzeitigen Landesranglistenführenden Tim Jurtschak (HSB) konnte Dario ganz knapp und mit viel Spannung mi 10:9 gewinnen, so dass er im Finale auf Nico Geckeler (TSG Reutlingen) traf. Hatte er zuvor noch das Glück auf seiner Seite, war es diesmal mit seinem gegner. Dario verlor nach tollem Kampf knapp mit ).10 und wurde Vizelandesmeister der U12-Degenfechter.

Ebenso am Samstag nahm Marco Birkenmaier bei den Deutschen Degenmeisterschaften der Aktiven in Leipzig teil. Nach einer tollen Vorrunde mit 5 Siegen bei nur einer Niederlage wurde er auf Position 21 ins K.O.-System geschickt. Dort traf er auf Tobias Weckerle (SV Böblingen). In diesem Gefecht konnte der 19-jährige Abiturient der Claude-Dornier-Schule zunächst noch gut mithalte, ging auch zwischendurch in Führung. Mit zunehmender Gefechtsdauer war jedoch sein Trainingsrückstand, der einer Knöchelverletzung beim Weltcup in Basel geschuldet ist, spürbar. Marco verlor das Gefecht mit 10:15 und belegte den 36. Endrang. Deutscher Meister wurde Niklas Multerer (Heidenheimer SB).

auf dem Bild v.l.n.r. Nico Miller, Alexander Neumeister, Trainer Jan Zechel, Dario Knör

Dr. Matthias Herter

Marco Birkenmaier verletzt – verpasst die Junioren-WM

Degenfechter Marco Birkenmaier von der Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen hat knapp die Nominierung zur U20-Junioren WM, die nach Ostern im italienischen Verona stattfindet, verpasst.

Nach einer erfolgreichen Weltcup Saison landet er auf Platz 5 der deutschen Nominierungsrangliste und ist somit erster Nachrücker für die deutsche Nationalmannschaft.

Marco, der zum C-Kader des Deutschen Fechterbundes zählt, ist einer der 6 besten deutschen Junioren-Degenfechter, die bei den vier Weltcups in Riga, Heraklion, Luxemburg, Sabac (Serbien) und Basel teilnehmen durften und damit einer von wenigen Friedrichshafener Sportlern die regelmäßig sich mit der Weltelite in einer olympischen Sportart messen dürfen.

Und nicht nur in den Einzelkonkurrenzen wusste er zu überzeugen. So konnte das deutsche Team mit Marco Birkenmaier beim Mannschaftsweltcup in Heraklion die hochfavorisierten Franzosen schlagen, unter anderem, weil Marco gegen den Weltranglistenachten Arthur Philippe sensationell nach Übernahme bei 38:38 mit 45:44 gewann. Und selbst gegen den Weltranglistenersten Jakob Jurka aus Tschechien behauptete Marco im letzten Gefecht die Führung der deutschen Equipe.

Bis auf das Turnier in Sabac (Serbien) zeigte Marco also durchgehend konstante Leistungen und sammelte somit regelmäßig Punkte für die Weltrangliste sowie für die nationale Rangliste, nur das absolute Topergebnis wollte nicht gelingen.

Beim entscheidenden Worldcup Turnier in Basel mit 181 Teilnehmern aus 30 Nationen gelang Marco in der Vorrunde zwei Siege gegen den Argentinier Perez-Contreras und den Schweizer Marchand bei insgesamt vier teils knappen Niederlagen gegen Fechter aus Italien, Polen, Estland und Ungarn. Mit diesem Zwischenergebnis wurde Marco für die anschließende Direktausscheidung im Tableau als Nr. 123 gesetzt.

Im ersten K.O. traf Marco nun auf den als Nr. 5 gesetzten russischen Nationalfechter Igor Korovin. Von Anfang an bestimmte Marco das Gefecht gegen den hoch favorisierten Linkshänder und gewann den Kampf deutlich mit 15:11.

Für das folgende 64-er K.O. war Marco somit als Nr. 5 gesetzt und kam auf den als Nr. 60 gesetzten Italiener Daniel De Mola.

Bei einem anfänglich ausgeglichenen Gefecht stürzte Marco bei einem seiner Angriffe und zog sich eine Knöchelblessur zu. Trotz ärztlicher Versorgung in der fünfminütigen Verletzungspause musste er das Gefecht verletzungsbedingt abgeben. Ein Sieg wäre das Ticket für die WM in Verona gewesen, da sich der Leipziger Fechter Arthur Fischer durch ein gutes Ergebnis im letzten Turnier vor der Nominierung noch an Marco vorbeischob.

Aktuell bereitet sich der Häfler Nachwuchssportler des Jahres 2017 auf sein Abitur an der Claude-Dornier-Schule vor, bevor es dann im Mai zu den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Heidenheim geht. Die Saison endet für Marco im Juni mit den deutschen U20-Meisterschaften in Leverkusen.

Dr. Matthias Herter

Marco Birkenmaier in der Spitze etabliert

Marco Birkenmaier Degen-Nachwuchstalent der Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen hat sich endgültig in der Spitze der U20-Junioren in Deutschland etabliert. Kommendes Wochenende fechtet er erstmals beim Mannschaftsweltcup im Team des Deutschen Fechterbundes.

Mehrere Turniere bestritt der 18-jährige Schüler des Gymnasiums der Claude-Dornier-Schule in diesem Jahr schon für die Deutsche- und Weltrangliste der U20-Degenfechter. Bei den nur für die deutsche Rangliste relevanten, trotzdem international besetzten Turnieren in Bad Segeberg, Osnabrück und Offenbach belegte Marco die Ränge acht, fünzehn und sieben. Während diesen Wettkämpfen fiel die hohe Leistungsdichte auf, konnte sich doch kein Fechter bei allen Turnieren im Vorderfeld behaupten. Marco war bei diesen Turnieren mit 22 Ranglistenpunkten nach Louis Bongard (TSV Bayer Leverkusen, 24 Punkte) der erfolgreichste Punktesammler.

Zudem standen für Marco Starts bei den Junioren-Weltcupturnieren in Riga und Luxemburg auf dem Programm.

Beim Weltcup in Riga, seinem ersten Turnier dieser Kategorie konnte Marco in der Vorrunde drei Siege gegen Fechter aus Schweden, Japan und Belgien, bei Niederlagen gegen Sportlern aus Ungarn, Kasachstan und Frankreich verbuchen. Im folgenden K.O.-System schlug er dann erst einen Weissrussen und dann einen Finnen bevor er denkbar knapp mit 14:15 gegen den Italiener Giacomo Paolini verlor. Marco belegte schließlich den 56. Platz unter 239 Teilnehmern und sammelte seine ersten Weltcup-Punkte.

Beim traditionellen Junioren-Weltcup in Luxemburg gelangen dem Nachwuchstalent dann schon vier Siege in der Vorrunde gegen Fechter aus Australien, Singapur, Luxemburg und Venezuela, bei zwei Niederlagen gegen einen Russen und einen Finnen. Nach einem Freilos im 256er-K.O. traf Marco dann ausgerechnet auf seinen Trainingspartner, den für den Heidenheimer SB startenden Konstanzer Juilan Seyd. Wie fast immer behielt er auch diesmal mit 15:7 die Oberhand, musste dann aber in der Runde der letzten 64 eine Niederlage gegen den Franzosen Andric Pianfetti hinnehmen. In der Endabrechnung des 191 Teilnehmer starken Turniers belegte Marco Birkenmaier den 43. Platz.

Marco ist nun in der Deutschen Rangliste auf Platz 4 geführt und damit beim kommendes Wochenende in Heraklion stattfindenden Weltcupturnier zum ersten Mal neben dem Einzelwettbewerb am Samstag auch für den am Sonntag stattfindenden Mannschaftsweltcup ins deutsche Team nominiert.

Dr. Matthias Herter

Mammutturnier gemeistert

Das 39. Zeppelindegenturnier in Friedrichshafen war in diesem Jahr ein wahres Mammutturnier. 307 U17-Degenfechterinnen und-fechter kreuzten ihre Klingen in drei Sporthallen. Bei den Jungs am Samstag gewann Maximilian Kämereit (TSV Bayer Leverkusen), bei den Mädchen am Sonntag ging Elena Kirschner (FZ Solingen) als Siegerin von der Fechtbahn.

Zum ersten Mal in der langen Tradition des internationalen Zeppelinturniers durfte die Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen gleich zwei nationale Ranglistenturniere an einem Tag ausrichten. Leider war bei den jungen Damen keine Fechterin des VfB am Start. Bei den Jungs stellten sich Cornelius Kuhlmann und Mattis Siegel den Konkurrenten aus ganz Deutschland und acht weiteren Nationen.

Cornelius tat sein Bestes in der Vorrunde, in der seine Gegner allesamt älter und größer waren als er. Ist er mit seinen 13 Jahren doch eigentlich noch eine Altersklasse tiefer beheimatet. Cornelius überraschte Gegner und eigene Betreuer mit couragierten Aktionen und schönen Treffern. Allein ein Sieg wollte ihm nicht gelingen, so dass er die Zwischenrunde nicht erreichte und damit den 168. Endrang im 181 Fechter starken Feld belegte.

Mattis Siegl gelang nicht nur der Aufstieg in die Zwischenrunde. Durch tolle Gefechtsführung schaffte er gar den Aufstieg in die folgenden K.O.-Runden. Leider musste Mattis sich hier mit Tassilo Ixkes (Frankfurter TV) messen. Trotz lange ausgeglichenem Kampf konnte sich der häfler Nachwuchsfechter am Ende nicht durchsetzen und verlor mit 9:15. Das selbst gesetzte Mindestziel der Zwischenrunde gelang zwar, die Wunschplatzierung eines zweistelligen Ranges misslang mit dem 104. Platz jedoch denkbar knapp. Bei den jungen Männern gewann Maximilian Kämereit im Finale gegen Max Weise (TSG Reutlingen) und holte sich neben Ehre und Pokal auch noch 16 Punkte, die ihn auf den dritten Platz der deutschen Rangliste katapultierten

Bei den Mädchen zeigte sich recht früh im Turnier, dass hier die Leistungsfähigkeit Feld recht ausgeglichen ist. Am Ende gewann Elena Kirschner das Turnier, in dem sie lediglich in der Vorrunde eine Niederlage hinnehmen musste. Die junge Solingerin gewann das Finale gegen Kathrin Meissner (FC Kassel) klar mit 15:8 und übernahm damit die Führung in der deutschen U17-Rangliste.

Das nächste internationale Zeppelinturnier, die dann 40. Auflage findet erst im Spätherbst 2019 statt, da im nächsten Jahr in Bonn um diese Punkte gefochten wird. Das Team der Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen um Abteilungsleiter Thomas Heilmann und Sportwartin Britta Amann kann sich aber nur kurz ausruhen, stehen doch im Frühjahr die internationalen Bodenseemeisterschaften an, bei denen auch mit rund 100 Teilnehmern zu rechnen ist.

Dr. Matthias Herter

Mammutfechtturnier in Friedrichshafen

Eine Herkulesaufgabe steht für die Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen vor der Tür. Über 350 Nachwuchsfdegenfechterinnen und –fechter treffen sich am Wochenende Friedrichshafen in den drei Sporthallen der Nordstadt.

38 Jahre lang waren es die Fechtfans in Friedrichshafen gewohnt, dass das internationale Zeppelinturnier der U17-Degenfechter, ein nationales Ranglistenturnier der höchsten Kategorie im Frühjahr stattfindet. Oft wurden dann die Startplätze für die Kadettenweltmeisterschaften, die an Ostern stattfinden am See vergeben.

Das immer schlechter werdende Abschneiden der deutschen Fechter bei großen Wettkämpfen ließ den Deutschen Fechterbund in Aktionismus verfallen, so dass unter anderem der Turnierkalender komplett umgekrempelt wurde. Dabei traf es auch das häfler Zeppelinturnier, das als organisatorisches Vorbild in Fachkreisen galt. Nur noch alle zwei Jahre im Wechsel mit Bonn wird in der Bodenseesporthalle, der alten Festhalle und in den Turnhallen der Pestalozzihalle um Ranglistenpunkte gekämpft. Aber seit diesem Jahr dürfen nun auch die jungen Damen mit dem Degen hier antreten.

22 Fechtbahnen in internationalem Standard baut das Team der Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen um Abteilungsleiter Thomas Heilmann in drei Sporthallen auf. Gemeldet haben neben den deutschen Fechtern auch Teams aus Belgien, Slowenien und Österreich. Ganz kurzfristig meldete auch noch ein russischer Nachwuchsfechter, der extra für das Zeppelinturnier aus Moskau anreist. Zudem sind einzelne Fechter und Fechterinnen aus Frankreich, Sri Lanka, der Schweiz, der Ukraine, Ungarn, Italien, Finnland, Brasilien und Rumänien am Start. Diese aber alle für ihre deutschen Vereine.

Leider ist die Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen in dieser Altersklasse zur Zeit nur wenig besetzt, so dass nur bei den Jungs mit Cornelius Kuhlmann und Mattis Siegl zwei Nachwuchsfechter die lokale Fahne hochhalten. Für beide ist es das Ziel die Vorrunde zu überstehen und im fast 200-köpfigen Feld einen zweistelligen Rang zu erreichen.

Die deutschen Spitzenfechter der U17 Paul Veltrup (FC Krefeld) und Anton Koval (FC Leipzig)  haben sich in der Rangliste schon etwas abgesetzt. Dahinter haben aber acht weiter Nachwuchstalente Ambitionen um sich für die Europa- und Weltmeisterschaften zu qualifizieren. Bei den jungen Damen ist noch keine Dominatorin zu erkennen. Hier sind acht Fechterinnen, die allesamt in Friedrichshafen antreten werden auf fast gleichem Niveau, so dass ein spannender Wettkampf erwartet werden kann.

Das 39. Zeppelinturnier beginnt am Samstagmorgen um 09.00 Uhr. Mit den Finals der Jungs ist gegen 17.00 Uhr zu rechnen. Am Sonntag beginnen die Mädchen auch um 09.00 Uhr, da hier das Starterfeld aber etwas kleiner ist rechnet die Sportwartin der Fechter des VfB Britta Amann mit dem Finale bereits um ca. 15.00 Uhr. Der Eintritt zu dieser großartigen Sportveranstaltung ist frei.

Dr. Matthias Herter

Marco Birkenmaier auf dem Weg zum Weltcup

Marco Birkenmaier von der Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen startete gut in die Saison der U20-Degenfechter. Beim nationalen Ranglistenturnier in Bad Segeberg belegte er den siebten Rang.

Beim ersten Turnier des Jahres gilt es die Ranglistenposition des Vorjahres zu festigen oder gar zu verbessern um die Startplätze für die folgenden Weltcupturniere zu sichern.

Marco Birkenmaier startete dann auch wie die Feuerwehr ins Turnier. Er konnte all seine sechs Gefechte klar gewinnen und war nach der Vorrunde auf Platz 4 der Setzliste zu finden. Doch in der Zwischenrunde war etwas der Wurm drin. Marco konnte sich selbst im Nachhinein nicht erklären, wie es dazu kam, dass er nun 4 von sechs Gefechten verlor. Drei davon nur mit dem letzten Treffer. Immerhin gelangen ihm 2 Siege, so dass der Häfler Nachwuchsfechter für das folgende K.O. auf Position 27. Der Setzliste zurückfiel.

Immerhin hatte er in der ersten Runde ein Freilos, was ihm und seinem Trainer und Vater Gerhard Birkenmaier die Chance gab wieder Konzentration und Kampfeswille aufzubauen. Nach einem 15:10 Sieg gegen Tassilo Ixkes (Frankfurter TV) gelang es Marco in der Runde der letzten 32 den an sechs gesetzten Fabio Murru vom OFC Bonn mit 15:12 zu schlagen und dann mit einem 15:10-Sieg über seinen Trainingspartner, den für den Heidenheimer SB startenden Konstanzer Julian Seyd in die Runde der letzten Acht einzuziehen.

Im Gefecht gegen Rene Jordan (TSV Bayer Leverkusen) konnte Marco erst noch gut mithalten, erlitt dann aber einen Krampf in seiner Waffenhand, der ihn im weiteren Gefechtsverlauf so stark behinderte, dass Marco mit 10:15 verlor. Das Turnier gewann Jordans Vereinskollege Louis Bongard, der damit die Führung in der Deutschen U20 Rangliste übernahm. Marco belegt hier den siebten Rang. Da der vor ihm platzierte Reutlinger Max Weise nicht für den Weltcup gemeldet hat geht Marco als deutsche Nummer 6, und damit als offizieller Nationalfechter in das Turnier an diesem Wochenende in Riga/Lettland. Dort sind natürlich viele Punkte für die Nominierung zur WM im kommenden Jahr zu holen.

Dr. Matthias Herter

Achter Platz bei Deutscher Meisterschaft

Ein erneut herausragendes Ergebnis sicherte sich Marco Birkenmaier von der Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen bei den Deutschen Meisterschaften der U20-Degenfechter. Er belegte den achten Platz und stieg somit in den C-Kader auf. Noemi Heilmann konnte den 69. Platz unter 98 Teilnehmerinnen erobern.

Auf dem Bild die Finalisten, ganz rechts vorne Marco Birkenmaier Weiterlesen