Marco Birkenmaier auf dem Weg zum Weltcup

Marco Birkenmaier von der Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen startete gut in die Saison der U20-Degenfechter. Beim nationalen Ranglistenturnier in Bad Segeberg belegte er den siebten Rang.

Beim ersten Turnier des Jahres gilt es die Ranglistenposition des Vorjahres zu festigen oder gar zu verbessern um die Startplätze für die folgenden Weltcupturniere zu sichern.

Marco Birkenmaier startete dann auch wie die Feuerwehr ins Turnier. Er konnte all seine sechs Gefechte klar gewinnen und war nach der Vorrunde auf Platz 4 der Setzliste zu finden. Doch in der Zwischenrunde war etwas der Wurm drin. Marco konnte sich selbst im Nachhinein nicht erklären, wie es dazu kam, dass er nun 4 von sechs Gefechten verlor. Drei davon nur mit dem letzten Treffer. Immerhin gelangen ihm 2 Siege, so dass der Häfler Nachwuchsfechter für das folgende K.O. auf Position 27. Der Setzliste zurückfiel.

Immerhin hatte er in der ersten Runde ein Freilos, was ihm und seinem Trainer und Vater Gerhard Birkenmaier die Chance gab wieder Konzentration und Kampfeswille aufzubauen. Nach einem 15:10 Sieg gegen Tassilo Ixkes (Frankfurter TV) gelang es Marco in der Runde der letzten 32 den an sechs gesetzten Fabio Murru vom OFC Bonn mit 15:12 zu schlagen und dann mit einem 15:10-Sieg über seinen Trainingspartner, den für den Heidenheimer SB startenden Konstanzer Julian Seyd in die Runde der letzten Acht einzuziehen.

Im Gefecht gegen Rene Jordan (TSV Bayer Leverkusen) konnte Marco erst noch gut mithalten, erlitt dann aber einen Krampf in seiner Waffenhand, der ihn im weiteren Gefechtsverlauf so stark behinderte, dass Marco mit 10:15 verlor. Das Turnier gewann Jordans Vereinskollege Louis Bongard, der damit die Führung in der Deutschen U20 Rangliste übernahm. Marco belegt hier den siebten Rang. Da der vor ihm platzierte Reutlinger Max Weise nicht für den Weltcup gemeldet hat geht Marco als deutsche Nummer 6, und damit als offizieller Nationalfechter in das Turnier an diesem Wochenende in Riga/Lettland. Dort sind natürlich viele Punkte für die Nominierung zur WM im kommenden Jahr zu holen.

Dr. Matthias Herter