Degennachwuchs bei Deutschen Meisterschaften

Mit Noemi Heilmann und Marco Birkenmaier waren zwei Nachwuchsfechter der Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen für die Deutschen Meisterschaften der Degenfechter und Degenfechterinnen qualifiziert. Noemi Heilmann belegte den 39., Marco Birkenmaier den 13. Endrang.

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Die 96 besten Degenfechterinnen der Altersklasse U16 trafen sich in Neheim in Nordrhein-Westfalen um ihre Deutsche Meisterin zu ermitteln. Unter ihnen war Noemi Heilmann von der Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen. In der Vorrunde, in welcher die Setzliste für die kommenden K.O.-Runden ermittelt wird lieferte Noemi eine blitzsaubere Leistung. Sie bezwang vier ihrer sechs Gegnerinnen aus Bad Dürkheim, Hagen Neuwied und Lüdenscheid. Lediglich gegen Lea Kuchalski (WMTV Solingen) und Fenja Siebels (TSV Berlin-Wittenau) musste die Häfler Nachwuchsfechterin knappe Niederlagen hinnehmen, so dass sie für das K.O. auf Position 27 gesetzt wurde.

Nach einem Freilos im 128er K.O. traf Noemi auf Alicia Geratz vom OFC Bonn. Gegen die Fechterin des Olympiastützpunktes konnte Noemi lange Zeit sehr gut mithalten, war zwischenzeitlich sogar in Führung, musste dann aber die größere taktische Finesse der Gegnerin anerkennen und verlor schließlich mit 12:15.. Dies brachte der etwas enttäuschten Noemi Heilmann den 39. Endrang ein. Deutsche Meisterin wurde die für den Heidenheimer SB startende Biberacherin Vanessa Riedmüller. Noemi belegt nun den 10. Platz in der Landes- und den 47. Platz in der Bundesrangliste der U16-Degenfechterinnen.

Marco Birkenmaier war durch seinen 12. Platz in der aktuellen Bundesrangliste von der Setz-Vorrunde befreit und musste auch im unvollständigen 128er K.O. bei den deutschen U16-Meisterschaften in Waldkirch nicht antreten. In der Runde der letzten 64 traf Marco dann auf Lukas Dressler vom TV Kaufbeuren. Von Anfang an beherrschte Friedrichshafens Nachwuchssportler des Jahres 2013 seinen Gegner und fuhr einen ungefährdeten 15:9-Sieg ein. Auch das nächste Gefecht lief gut für Marco. Gegen Marcel Henze (TSG Kaiserslautern) konnte er das taktische Konzept seines Trainers Gerhard Birkenmaier umsetzen und gewann mit 15:12. Im achtelfinale Traf Marco dann auf Manuel Horstmann vom TSV Berlin-Wittenau. Der war an diesem Tag extrem gut in Form und Marco hatte auch seine Chancen, doch schließlich gewann der Berliner mit 12:15. Sein knappster Sieg an diesem Tag, denn am Ende wurde Horstmann Deutscher Meister. Marco Birkenmaier belegte den 13. Schlussrang und war damit wieder einmal Bester seines Jahrgangs. In der Deutschen Rangliste blieb er auf Platz 12, in der Landesrangliste belegt Marco nun den dritten Platz. In beiden Ranglisten ist er der jeweilige Jahrgangsbeste.